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«den Weg (Tao) ins Gleichgewicht (Balance) bringen»
Gua Sha Ursprünge Gua Sha ist eine traditionelle medizinische Heilungstechnik aus Ostasien und u.a. in Vietnam sehr verbreitet, auch bekannt als: cạo gió (Vietnam) kerik (Indonesien) khoud lam (Laos) ga sal (Kambodscha) Gua Sha wird manuell mit einem Instrument (z.B. geschliffener Stein) appliziert. Der Körper wird dazu eingeölt und in eine Bewegungsrichtung ein „Pressen und Streichen“ durchführt. Dabei werden mit Absicht vorübergehende therapeutische Petechien erzeugt, die das Austreten von feinen Blutströpfchen aus der Unterhaut (Subkutis) anzeigen. Das Ausmass der Blockaden ist am Ausmass und an der Farbe der Hautrötung erkennbar. In Vietnam findet Gua Sha als einfaches Hausmittel breite Anwendung, insbesondere bei Erkältung oder Sonnenstichen. Wirkung von Gua Sha Gua bedeutet „Reiben“ oder „Pressen und Streichen“. Sha ist ein Begriff, der den Blutandrang im oberflächlichen Gewebe beschreibt. Das Blut staut sich in Regionen, wo der Patient vielleicht Steifigkeit und Schmerzen empfindet. Sha ist auch der Ausdruck für die kleinen roten Punkte (Petechien), die bei der Anwendung von Gua Sha entstehen. Wenn Gua mit gleichmässig wiederholten Strichen angewendet wird, erscheint Sha in Form kleiner roter Punkte, die „Petechien“ genannt werden und der Schmerz verändert sich augenblicklich. Innerhalb von Minuten verblassen die kleinen roten Punkte zu einer rötlichen Mischfarbe. Das Sha verschwindet völlig in ein paar Tagen nach der Behandlung. Die Farbe des Sha und die Geschwindigkeit des Verblassens können wichtige Informationen über den Zustand eines Patienten übermitteln. Die Schmerzerleichterung hält auch an nachdem das Sha völlig verschwunden ist. Der Patient erfährt eine sofortige Besserung bei Steifigkeit und Schmerzen sowie eine gesteigerte Mobilität. Weil Gua Sha das Schwitzen nachahmt, kann es dazu beitragen, Fieber zu lösen. Gua Sha kühlt den Patienten, der sich zu warm fühlt und es wärmt den Patienten, der sich zu kalt fühlt. Gua Sha vermindert Spannung und  Ängste. Akupunkteure und Praktizierende der traditionellen ostasiatischen Medizin ziehen Gua Sha bei jeder Krankheit oder jedem Zustand in Betracht, bei dem Schmerzen und Unwohlsein vorkommen, bei Problemen mit dem oberen Atemtrakt und der Verdauung sowie bei jedem Zustand, wo die Palpation am Körper darauf hinweist, dass Sha vorliegt. Gua Sha wird häufig mit Akupunktur kombiniert bei Problemen, die allein mit Akupunktur nicht angegangen werden können. Indikationen Gua Sha löst Spasmen und Schmerzen und normalisiert die Durchblutung in den Muskeln, dem Gewebe und in den Organen, die direkt unter der behandelten Region liegen. Es hemmt Entzündungen, regt die Immunabwehr an und erhöht die Mikrozirkulation im Oberfläche um das vierfache an. Gua Sha kann bei nachfolgenden Indikationen angewendet werden: Husten und Keuchen Erkältung, Grippe Periarthritis humeroscapularis (frozen shoulder) Kopfschmerzen Nacken-Schulter Syndrom Chronische Rückenschmerzen Schlafstörungen Depressionen Müdigkeit usw… Was der Patient beachten sollte: vor der Behandlung gegessen und getrunken haben Kontakt mit der Sonne meiden und die gesamte Region bedeckt lassen erst 6 Stunden nach der Behandlung duschen  (durch Gua Sha ist die Oberfläche geöffnet, leichteres Eindringen für pathogene Faktoren) Aufnahme von kalter und saurer Nahrung und Getränken meiden Nach 2 bis 3 Tagen wird der grösse Teil des Sha „Petechien“ abgeklungen sein. Falls es früher verschwindet, zeigt dies, dass die Blutzirkulation des Patienten gut ist. Bei längerem Anhalten des Sha ist an diesen Stellen ein Durchblutungsmangel vorhanden. Kontraindikationen Bei nachfolgenden Symptomen ist eine Behandlung durch Gua Sha nicht angezeigt: an einer frisch verletzten Region mit Schürfwunden oder Quetschungen bei Sonnenbrand, Hautausschlägen oder Rissen in der Haut am Bauch schwangerer Frauen
Multireflexologie