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«den Weg (Tao) ins Gleichgewicht (Balance) bringen»
Akupunktur Ursprünge Die Ursprünge der Akupunktur reichen bis 10‘000 v. Chr. zurück. Sie wurde sukzessive weiterentwickelt und nach taoistischen Prinzipien systematisiert. Die Akupunktur verbreitete sich vor allem in Asien und fand erst im 17. Jahrhundert den Weg nach Europa. Heute ist Akupunktur weltweit verbreitet und anerkannt. Die Akupunktur verwendet feine Nadeln in verschiedenen Grössen, die etwas dicker als ein menschliches Haar sind. Die Nadeln beeinflussen die Körperfunktionen und lenken Energie gezielt über spezifische Punkte an der Körperoberfläche. Damit wird die Qi-Zirkulation ausgeglichen um bestimmte Organsysteme zu regulieren. Schon früh wurde beobachtet, dass die Nadelsensation meist entlang einer Linie ausstrahlt auf der sich Punkte mit ähnlichen klinischen Eigenschaften befinden. Dies führte schliesslich zur Theorie der Meridiane oder Leitbahnen. Die heutige Akupunktur differenziert verschiedene Meridiansysteme. Die klassischen Akupunkturpunkte befinden sich auf 14 Leitbahnen. Wirkung der Akupunktur Die Wirkmechanismen der Akupunktur lassen sich in neurobiologische und psychische Wirkungen gliedern: Neurobiologische Wirkungen Lokale Wirkungen: Erhöhung der Gewebedurchblutung Antiinflammatorische Effekte Auflösung muskulärer Triggerpunkte Segmentale Wirkungen: Hemmung von Schmerzimpulsen im Rückenmark Somatoviszeraler (Sensibilität) Reflexbogen Systemische Wirkungen Aktivierung der supraspinalen, deszendierenden Hemmung (Stressanalgesie, diffuse noxious inhibitory control (DNIC), Endorphine) Zerebrale Mechanismen Vegetative Wirkungen Endokrine Wirkungen / neurotransmitter (Oxytocin, Serotonin) Psychische Aspekte Entspannungsreaktion Dekonditionierung: Schmerz und Unkontrollierbarkeit Indikationen / Kontraindikationen
Multireflexologie